05.03.2020

Nachhaltiger Weinbau

„So viel wie nötig, so wenig wie möglich“

Für immer mehr Weingüter spielt das Thema Nachhaltigkeit eine große Rolle. „Vom Rebschnitt bis hin zum Versand ist es das Ziel, dass Ressourcen möglichst geschont werden und emissionsarm produziert wird“, sagt David Köhler. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln. Hier gilt die Devise „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“. Bereits zum dritten Mal präsentiert sich das Weingut Klenert auf der RendezVino. Gemeinsam mit seiner Frau bewirtschaftet Winzer David Klenert mittlerweile 11,5 Hektar Reben im badischen Kraichtal und gilt als Deutschlands erster „Klima-Winzer“. Besonderen Wert legt der Jungwinzer dabei auf die Frage, wie die Beschaffenheit seines Bodens den CO2-Anteil in der Luft senken kann. „Wir möchten nachhaltig individuelle Weine herstellen“, sagt Klenert. „Dazu gehört für uns in erster Linie, die Natur zu respektieren und eng mit ihr zusammenzuarbeiten.“ Mithilfe von Bodenproben untersucht der Winzer die Beschaffenheit und insbesondere den Humusanteil seines Bodens, den er in den nächsten Jahren stetig auf vier Prozent steigern möchte. David Klenert erklärt: „Ein humusreicher Boden speichert große Mengen an CO2 und Wasser, wodurch wir die gewünschte Bodenbelebung erreichen.“

Bildnachweis: Messe Karlsruhe/ Jürgen Rösner

Auch das Bioland-Weingut Neuspergerhof stellt eine nachhaltige Bewirtschaftung seiner Weinberge in den Mittelpunkt seines Anbaus. Alle Weine des Neuspergerhofs sind vegan. Inhaber Jochen Gradolph betreibt sein Weingut nach den strengen Richtlinien des Verbands Bioland und verzichtet dabei vollständig auf den Einsatz von Pestiziden, Insektiziden und Herbiziden. Deutschlands bester Jungwinzer 2017, ausgezeichnet von der Weinzeitschrift Vinum, sieht Weinbau als harmonische Kombination von Natur und Mensch: „Geduld, Fingerspitzengefühl, Handwerkskunst und Liebe zur Natur – so lautet die Philosophie unseres Weinguts."

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